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            <title>Landesparteirat: Alles</title>
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                <title>Landesparteirat: Alles</title>
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                        <title>Kommentar zu: L1: Demokratie verteidigen und weiter entwickeln</title>
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                        <author>Frank Spade</author>
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                        <description><![CDATA[Guten Tag,
ich habe noch ein paar redaktionielle Korrekturen. Wohin soll ich die senden?
Herzlichen Gruß
Frank]]></description>
                        <pubDate>Sat, 01 Apr 2017 20:20:36 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D2: Kohleausstiegspläne der LEAG in geordnete Bahnen lenken – Solidarität mit Proschim – Sozialverträglichen Strukturwandel einleiten</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Kohleausstiegsplaene_der_LEAG_in_geordnete_Bahnen_lenken__Solidaritaet_-20514</link>
                        <author>Wolfgang Renner</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bündnis 90 DIE GRÜNEN Brandenburg fordern</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>einen Verzicht auf die Erweiterung des Tagebaus Welzow Süd und üben Solidarität mit dem immer noch von der Abbaggerung bedrohten Lausitzdorf Proschim.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Landesregierung auf, einen Braunkohleplan mit der Variante ohne den neuen Tagebau Welzow Süd II aufzustellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Landesregierung auf, die Strukturentwicklung in der Lausitz durch einen Leitbildprozess zu unterstützen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Bundesregierung auf, die Umstrukturierung der Lausitz mit Bundesmitteln zu unterstützen</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem sogenannten „Revierkonzept“ der tschechisch-zypriotischen Eigentümer der Braunkohlewirtschaft in Brandenburg und Sachsen, die in der Lausitz unter der Dachmarke „LEAG“ auftreten, wird bestätigt, worauf wir Bündnisgrünen seit Jahren hinweisen: Mit der Kohle kann man im neuen Energiesystem kein Geld mehr verdienen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der zehnjährige Kampf der Bürger, Initiativen, Verbänden und uns Grünen gegen den neuen Tagebau Jänschwalde Nord war schlussendlich doch erfolgreich. Die Entscheidung der LEAG, auf die neue Kohlegrube zu verzichten, wurde am 30. März 2017 in Cottbus verkündet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Entgegen allen Apologeten der Braunkohle standen wir seit Anbeginn des Kohleprotestes fest an der Seite aller Menschen in der Lausitz, die sich für einen mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohle einsetzten. Was wie ein Kampf David gegen Goliath begann, ist mit der aktuellen Entscheidung der LEAG ein erster grosser Erfolg. Wurden Bündnis 90/ Die Grünen und unsere Bündnispartner 2007 mit der gemeinsamen Volksinitiative gegen neue Tagebaue noch als Visionäre abgetan, erweisen die Entscheidungen der LEAG heute, dass wir mit unseren Forderungen richtig lagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weil die Bundesregierung aber nicht willens war bis heute einen Fahrplan zum Kohleausstieg vorzulegen, hängt mit Welzow immer noch ein Teil der Lausitz weiter in der Luft. Die Ankündigung der LEAG, einen Beschluss zum Tagebau Welzow-Süd II aufzuschieben, beraubt die Menschen rund um Welzow einer klaren Zukunft. Der Neuaufschluss des Tagebaus Welzow Süd II ist für eine sichere Energieversorgung nicht mehr notwendig. Die LEAG spekuliert offenbar darauf, das Herunterfahren der Braunkohleverstromung ähnlich wie beim Kohlekompromiss vor zwei Jahren im Rahmen eines bundesweiten Kohleausstiegsplans versilbert zu bekommen. Die Zitterpartie für die gut 800 Bewohnerinnen und Bewohner geht daher weiter, denn nach wie vor wissen sie nicht, ob ihr Haus und Hof in ein paar Jahren noch stehen werden. Den Menschen gilt unsere Solidarität. Wir werden sie auch in Zukunft nicht im Stich lassen und stehen fest an ihrer Seite.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Kohleausstiegspläne der LEAG müssen jetzt in geordnete Bahnen gelenkt werden. Es gibt derzeit keine Pläne bzw. einen „weißen Fleck“ in den Unterlagen der Landesplanung, wie die Region um Welzow ohne einen neuen Tagebau aussehen soll. Daher muss die Landesplanung unbedingt jetzt damit beginnen, einen Braunkohleplan ohne den neuen Tagebau Welzow Süd II aufzustellen. Wenn die LEAG im Jahr 2020 verkündet, dass die Kohle nicht mehr abgebaggert wird, darf die Gestaltung der Folgelandschaft nicht allein dem Eigentümer überlassen bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch die Beschäftigten in der Braunkohleindustrie dürfen nicht allein gelassen werden. Das Land Brandenburg muss jetzt unverzüglich den lange verschlafenen Strukturwandel in der Lausitz ernsthaft angehen. Das heißt, unverzüglich einen Lausitzfonds auf den Weg zu bringen, der aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes gespeist wird. Voraussetzung für die Akquise dieser Gelder ist ein Leitbild für die Lausitz für die Zeit nach dem Auslaufen der Braunkohleverstromung. Das Land Brandenburg muss nun alle gesellschaftlichen Akteure für die Erarbeitung eines Leitbildes bzw. für die Ideenentwicklung zur Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz an einen Tisch bringen und damit die Gestaltung des Strukturwandelprozesses endlich zur Chefsache machen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 31 Mar 2017 21:05:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: L2: Gute Bildung für jedes Kind von Anfang an: 200 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr in Kitaqualität und in Beitragsfreiheit investieren!</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Gute_Bildung_fuer_jedes_Kind_von_Anfang_an_200_Millionen_Euro_zusaetzli-43450?commentId=921#comm921</link>
                        <author>Thomas Dyhr</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Gute_Bildung_fuer_jedes_Kind_von_Anfang_an_200_Millionen_Euro_zusaetzli-43450?commentId=921#comm921</guid>
                        <description><![CDATA[Der Antrag enthält eine empfindliche Lücke, die Zweifel an der Zustimmungsfähigkeit erzeugen. 
Der Antrag stellt auf die durchaus wichtigen Parameter wie Betreuungsschlüssel etc. ab, verliert aber kein Wort, wie die Refinanzierung der kommunalen Investitionen in die baulichen Anlagen bewerkstelligt werden soll. Die vorgeschlagenen Beträge für Investitionen in Brennpunktkitas und bauliche Sanierung treffen das Problem nicht nur zum Teil, weil hiervon nur ein Teil der Kommunen erfasst und jene Kommunen benachteiligt werden, die ihre Aufgaben bisher erfüllt und Kitas gebaut haben.
Die baulichen Unterhaltungskosten der Kitas und Abschreibungen der Kita-Gebäude sind (zumindest in Bernau) Bestandteil der Kalkulation. Dazu ist zu sagen, dass die Stadt Bernau gerade erst den zweiten Kitaneubau eröffnet hat, mit dem dem wachsenden Bedarf an Kitaplätzen Rechnung getragen wird.  
Ohne den Kommunen wenigstens vom Land die Abschreibungen auf die baulichen Anlagen zu erstatten, würde eine Beitragsfreiheit den Investitionen in Neubau und Sanierung von Kitas die wirtschaftliche Grundlage nehmen. 
Deswegen gehört die Forderung nach Übernahme der baulichen Abschreibungen durch das Land mit in den Antrag. ]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Mar 2017 13:26:02 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D1: Wir kämpfen für Europa - Für eine solidarische Zukunft und gegen miefigen Nationalismus</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Wir_kaempfen_fuer_Europa_-_Fuer_eine_solidarische_Zukunft_und_gegen_miefi-44085</link>
                        <author>Ska Keller, Petra Budke, Clemens Rostock, Benjamin Bremer, Jörg Gleisenstein, Werner Fuchs, Grüne Jugend Brandenburg</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Wir_kaempfen_fuer_Europa_-_Fuer_eine_solidarische_Zukunft_und_gegen_miefi-44085</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Wahlen in den Niederlanden haben es deutlich gemacht: wir Grüne können als klare pro-europäische Kraft Wahlen gewinnen und Erfolge einfahren. Unsere niederländischen Freund*innen von GroenLinks konnten Ihre Wahlergebnisse fast verdreifachen und sind damit die größten Wahlgewinner*innen geworden. Neben der klaren, grünen Programmatik haben die Wahlgewinner*innen um Jesse Klaver vor allem auch für unser gemeinsames Haus Europa geworben:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Een sterk Europa met meer Europese democratie – ein starkes Europa mit mehr Europäischer Demokratie </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Europa wird unbedingt gebraucht um die Globalisierung zu gestalten, um den Klimawandel zu bekämpfen, um Standards zu heben und um sozialen Ausgleich zu schaffen, mit Europa sind wir erfolgreich und nur in Europa liegt die Zukunft! Diese Botschaft hat auch Alexander van der Bellen in sein Präsidialamt getragen, diese Botschaft hat in den Niederlanden zum Erfolg geführt und auch wir von Bündnis 90/DIE GRÜNEN werden mit dieser Botschaft in den Wahlkampf ziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne sind eine echte europäische Partei. Von Rechtspopulisten und Nationalisten lassen sich die anderen Parteien nach rechts treiben und versagen beim Thema Europa. Denn die Rechtsnationalist*innen und Populist*innen müssen noch nicht einmal Wahlen gewinnen, um die EU zu spalten. In der Flüchtlingspolitik steht die Große Koalition hinter dem Deal mit Erdogan, obwohl dieser unsägliche Deal Flüchtlinge darin beschränkt, ihr Menschenrecht auf Asyl wahrnehmen zu können. Die CSU möchte eine verfassungswidrige Obergrenze einführen, einzelne prominente Linke bedienen das nationale Lager und die AfD möchte die Europäische Union ganz abschaffen. Die CDU/CSU-Parteien spalten seit Jahren unter Merkel und Schäuble mit ihrer Kaputtsparpolitik die Europäische Union, stehen vor den Trümmern ihrer anti-solidarischen Europapolitik und werden dabei von der Sozialdemokratie stillschweigend begleitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei zeigen die sich wöchentlich verstärkenden Pulse of Europe-Demonstrationen mit mittlerweile zehntausenden Teilnehmer*innen europaweit, dass Europa weder überholt noch unbeliebt ist. Es sind keine Eliten, die für Europa demonstrieren, sondern Bürger*innen, die für Ihre Zukunft und die Ihrer Kinder auf die Straße gehen. Es sind keine Wutbürger*innen, die mit Angst und Sorge in den nationalistischen Mief zurückwollen, sondern Mutbürger*innen, die mit Optimismus und Ehrgeiz die gemeinsame europäische Zukunft gestalten wollen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese positive Dynamik für Europa, ob in den Niederlanden, in Österreich oder auf zahlreichen sonntäglichen Marktplätzen, zeigt uns, dass wir mit unserem klaren Ja zu Europa und dem Willen, Europa gerechter und offener zu machen, richtigliegen. Dies heißt für uns Grüne, wir müssen mit Europa vorwärtsgehen und unser Europa in die Offensive bringen. Denn Bündnis 90/Die Grünen sind die Europapartei und dies soll sich in unserem Wahlprogramm, aber auch in unserem Wahlkampf wiederspiegeln. Die Mehrheit der Europäer*innen und vor allem auch die Mehrheit der Deutschen wünscht sich mehr Europa, mehr Zusammenhalt, mehr Gerechtigkeit und mehr Nachhaltigkeit. Wir sind die Partei, die dem nationalistischen und chauvinistischen Populismus ganz klar mit einer pro-europäischen Botschaft entgegentreten. Daher sagen wir eindeutig „Ja!“ zu Europa, wir wollen die Werte der Europäischen Union verteidigen und weiterentwickeln.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen ein Europa</strong>, in dem durch gemeinschaftliche Investitionen zur wirtschaftlichen Dynamik in allen Teilen Europas beigetragen und die soziale Krise endlich beendet werden. Die Kaputtsparpolitik hat soziales Elend geschaffen und verschärft, außerdem droht durch rigide Haushaltkürzungen die fragile wirtschaftliche Erholung in Teilen der EU wieder zu ersticken. Die ökonomische Erholung in Europa nützt uns allen und nur gemeinsam können wir diese unterstützen. Mit einem europäischen Green New Deal wollen wir massiv in die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit der EU mit zukunftsfähigen Jobs und einer intelligenten und klimafreundlichen Wirtschaft investieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen ein Europa</strong>, in dem der Schutz unseres Klimas und unserer Natur Priorität genießt und ein Europa, das als Vorreiter im Klima- und Naturschutz weltweit auch die anderen großen Wirtschaftsregionen wie die USA, China und Indien miteinbezieht. Der Klimaschutz ist die entscheidende Aufgabe der kommenden Jahrzehnte und mit einem konsequenten europaweiten Kohleausstieg können wir bereits kurzfristig enorm viel erreichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen ein Europa</strong>, in dem eine effektive Besteuerung europäisch gestaltet und der sinnlose Steuerwettbewerb zwischen den Mitgliedsstaaten beendet wird. Wir profitieren alle von einem gemeinsamen Auftreten gegenüber global agierenden Unternehmen und nur gemeinsam können wir die internationale Steuerflucht beenden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen ein Europa</strong>, in dem der Schutz der Menschen und die Bekämpfung von Fluchtursachen im Mittelpunkt stehen. Wir profitieren alle gemeinsam von einer gerechten und solidarischen Flüchtlingsverteilung und nur gemeinsam können wir jede Krisensituation meistern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen ein Europa</strong>, in dem Demokratie und Menschenrechte für alle Menschen gleichermaßen gelten. Viele Aktivist*innen auf der Welt schauen nach Europa als leuchtendes Beispiel. Dafür muss die EU die ihr zur Verfügung stehenden Mittel nachhaltig nutzen, um auch innerhalb der EU Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit durchzusetzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen ein Europa,</strong> in dem soziale Standards überall sichergestellt sind. Mit europäischen Instrumenten für den Ausgleich innerhalb der Eurozone wie z.B. einer europäischen Arbeitslosenunterstützung, mit der gleichzeitig ein europäisches makroökonomisches Instrument zum Abfedern wirtschaftlicher Krisensituationen geschaffen wird, soll ein Beitrag für ein Mindestmaß an sozialem Schutz für alle Europäer*innen ermöglicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen ein Europa,</strong> in dem ein gemeinsamer und durchgehender Verkehrsraum mit grenzüberschreitendem ÖPNV ausgebaut ist, statt einer diskriminierenden Ausländermaut als Wahlkampfgeschenk für Regionalparteien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen ein Europa</strong>, in dem die Agrarwende und der Tierschutz selbstverständlich umgesetzt werden und der Verbraucherschutz über den finanziellen Interessen steht. Statt überall gleichförmig industrielle Agrarstrukturen aufzubauen und ganze Tierherden quer durch den Kontinent zu transportieren müssen unterschiedliche lokalen Strukturen erhalten und eine ökologische und gesunde Ernährung bezahlbar sein. Eine europaweite einheitliche Kennzeichnung von Lebensmitteln ist der erste entscheidende Schritt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen ein Europa</strong>, das die Globalisierung kontrolliert, so dass niemand fürchten muss seinen Arbeitsplatz zu verlieren und dass Umweltstandards nicht ausgehöhlt werden. Zusammen in der Europäischen Union können wir Leitplanken für die Globalisierung schaffen, so dass alle profitieren. Der Rückweg ins Nationale funktioniert nicht, aber gemeinsam können wir wirkliche Alternativen bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen ein Europa</strong>, das den fairen Welthandel mit internationalen Arbeitsstandards und globalen Umweltschutzregeln über den kurzfristigen Gewinninteressen setzt. Fairer Handel ist für alle ein Gewinn und nur gemeinsam können wir gegen die national-zentrierten Wirtschaftspolitik der neuen und alten Autokraten ankommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir wollen ein Europa</strong>, in dem echte Solidarität unter allen Mitgliedsstaaten herrscht und in dem am einer gemeinsamen Zukunft für alle Menschen gearbeitet. Wir profitieren alle gemeinsam von einem europäischen Zuhause und nur gemeinsam können wir die Weichen dafür stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stehen für Europa – Wir kämpfen für eine nachhaltige und solidarische europäische Zukunft.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Mar 2017 11:35:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä7 zu V3: Präventive grüne Drogenpolitik statt repressiver Brandenburger Drogensumpf</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4379</link>
                        <author>Heiko Kohl</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 78 bis 83:</h4><div><p>Die Substitutionsprogramme für schwer heroinabhängige Menschen sind ein großer Erfolg der Medizin. Wir stehen der Erforschung vergleichbarer Programme für <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Crystal Meth abhängige Menschen daher aufgeschlossen gegenüber. Die Bewertung und Einführung eines solchen Programms sehen wir nicht in politischer Verantwortung. Dies obliegt den zuständigen medizinischen Fachgesellschaften im Sinne einer evidenzbasierten Medizin.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">von Crystal Meth abhängige Menschen daher aufgeschlossen gegenüber.</ins></p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Mar 2017 11:18:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä6 zu V3: Präventive grüne Drogenpolitik statt repressiver Brandenburger Drogensumpf</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4378</link>
                        <author>Heiko Kohl</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4378</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 71 bis 73:</h4><div><p>Für die medizinische Behandlung Crystal Meth abhängige<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">r</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">n</ins> Menschen und besonders von abhängigen schwangeren Frauen ist aufgrund <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">früher </ins>geringer Fallzahlen in deutschen Krankenhäusern und der ambulanten Versorgung wenig Erfahrung und </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Mar 2017 11:13:46 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä5 zu V3: Präventive grüne Drogenpolitik statt repressiver Brandenburger Drogensumpf</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4377</link>
                        <author>Heiko Kohl</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4377</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 62 bis 67:</h4><div><p>Ein spezielles Problem in <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Brandenburg</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">vor allem in Südbrandenburg</ins> sind die <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">mindestens</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">etwa</ins> 10.000 Crystal<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Meth abhängigen Menschen. Unter</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">-Meth-Konsumenten, unter</ins> ihnen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">viele schwangere</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">auch schwangerer</ins>, oft junge Frauen.<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del>Für diese Menschen wollen wir ein speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Präventionsprogramm schaffen. Neben niedrigschwelligen Angeboten zur Beratung wollen wir die Mechanismen verbessern<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,</ins> Betroffene sozial aufzufangen. Das wollen wir erreichen indem wir die Gründung von Selbsthilfegruppen unterstützen und die </p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Mar 2017 11:11:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: Ä27 zu L1: Demokratie verteidigen und weiter entwickeln</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Demokratie_verteidigen_und_weiter_entwickeln-35113/4317?commentId=100#comm100</link>
                        <author>Thomas Dyhr</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Demokratie_verteidigen_und_weiter_entwickeln-35113/4317?commentId=100#comm100</guid>
                        <description><![CDATA["...Sofern eine gem. §13 BbgKVerf korrekt einberufene Einwohnerversammlung über einen Belang des Ortsteils/ bewohnten Gemeindeteils nach Diskussion beschlossen hat, kann die zuständige Gemeindevertretung/ Stadtverordneten-versammlung dieses Votum nicht übergehen, wenn die Auswirkungen dieses Beschlusses 0,2% des Gemeindehaushaltes nicht überschreiten. .."
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Ich habe aus konkreter kommunalpolitischer Erfahrung heraus ein Problem damit, dass Ortsbeiräten eine Blockademöglichkeit an die Hand gegeben werden soll und werde diesen Änderungsantrag deswegen ganz sicher ablehnen.
Der Fall:
Wir hatten in Bernau die Situation, dass in einem Ortsteil eine geeignete öffentliche Immobilie stand, welche die Stadt dem Kreis auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen dem Kreis und den kreisangehörigen Kommunen im Angesicht des bevorstehenden Winters für die Flüchtlingsunterbringung zur Verfügung stellte. 
Natürlich gab's Krach infolge dieser Entscheidung und es wurde nur deswegen sogar auf Initiative der Anwohner (...mit unserer Unterstützung...) ein Ortsbeirat in diesem Teil Bernaus gebildet. <
Trotzdem war die Entscheidung der SVV/ des Bürgermeisters richtig, weil es zum einen keine Alternative gab und - hätte es sie gegeben - auch diese genutzt worden wäre.
Hätte der Ortsbeirat eine Blockademöglichkeit, hätte es diese Form der Unterbringung nicht geben können. Entscheidungen unter Gemeinwohlgesichtspunkten erfordern es zuweilen eben auch, dass mal gegen einen Ortsbeirat zum Wohle des Ganzen entschieden werden muss.
Deswegen - Beteiligung/ Anhörung/Antragsrecht JA, um die Argumente zu hören... Mitentscheidung NEIN.]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Mar 2017 11:05:51 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä4 zu V3: Präventive grüne Drogenpolitik statt repressiver Brandenburger Drogensumpf</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4376</link>
                        <author>Heiko Kohl</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4376</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 38 bis 39 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">Spritzenautomaten zur Beschaffung steriler Spritzen in Brandenburg eine sinnvolle Ergänzung darstellt<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Dies gilt insbesondere auch für die brandenburgischen Justizvollzugsanstalten. Dort ist zudem die Verfügbarkeit einer Substitutionsbehandlung und ein geregelter Übergang in die Systeme der Gesundheitsversorgung bei Haftentlassung sicherzustellen.</ins></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 47 bis 48 einfügen:</h4><div><ul><li value="1">Substanzen in Brandenburg wollen wir Präventionsangebote zudem zielgerichteter machen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Dabei soll eine enge Zusammenarbeiteit mit dem durch den Berliner Senat initiierten dortigen Drug-Checking-Programm erfolgen.</ins></li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Mar 2017 10:52:29 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä3 zu V3: Präventive grüne Drogenpolitik statt repressiver Brandenburger Drogensumpf</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4375</link>
                        <author>Heiko Kohl</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4375</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 14 bis 20:</h4><div><ul><li value="1">Die Brandenburger Landesregierung soll <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">die Forderung</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">das Cannabismodellprojekt</ins> des Berliner <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Koalitionsvertrages hinsichtlich eines CannabisPilotprojektes</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Senats</ins> zur legalen Abgabe<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">, bei der</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> unterstützen, das</ins> durch hohe <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Standards ein geregelter</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Standarts einen geregelten</ins> und qualitätsgesicherte<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">r</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">n</ins> Vertrieb <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">erfolgen kann, unterstützen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">und einen Zugang zu Personen mit problematischem Konsumverhalten sicherstellt</ins>. Zusätzlich dazu müssen Regelungen bezüglich der Entkriminalisierung des Mitführens von Cannabis und des eigenen Anbaus an die Berliner <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Gesetzeslage</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Rechtslage</ins> angepasst werden. Wir wollen uns dafür an den Richtlinien des 2015 von der </li></ul></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Mar 2017 10:50:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu V3: Präventive grüne Drogenpolitik statt repressiver Brandenburger Drogensumpf</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4374</link>
                        <author>Heiko Kohl</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4374</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 6 bis 12:</h4><div><p>Cannabiskonsument*innen steigt trotz repressiver Maßnahmen weiter an. Insbesondere bei Konsument*innen im <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">heranwachsenden Alter ist die</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Heranwachsendenalter besteht aber auchdie</ins> Gefahr nachhaltiger Schäden <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">groß</del>. Auf den Schwarzmarkt hat die Politik <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">jedoch </ins>keinen Zugriff. Deshalb wollen wir den Cannabisvertrieb und Konsum aus dem rechtsfreien Raum <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">herauslösen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">holen</ins> und unter staatliche Kontrolle stellen. Eine Entkriminalisierung <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wird nur dann eine positive Wirkung zeigen, wenn sie</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">muss zugleich</ins> mit einer umfassenden Ausweitung und Verbesserung präventiver Angebote verknüpft <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wird</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">werden</ins>.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 28 Mar 2017 10:41:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä38 Globalalternative  zu L1: Demokratie verteidigen und weiter entwickeln</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Demokratie_verteidigen_und_weiter_entwickeln-35113/4362</link>
                        <author>Thomas Dyhr</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Demokratie_verteidigen_und_weiter_entwickeln-35113/4362</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3 bis 10:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">In einer Zeit, in der viel über „Politikverdrossenheit“ und die Abkehr von unserem demokratischen System gesprochen wird, zeigen die sogenannten „Mitte-Studien“ interessante Ergebnisse: in den letzten zehn Jahren ist der Anteil des sogenannten „demokratischen Milieus“ deutlich gestiegen und in ihm auch das Vertrauen in die Institutionen des demokratischen Rechtsstaates. In dem kleiner werdenden antidemokratisch-autoritären Milieu ist es allerdings zu einem massiven Vertrauens-verlust, einer gefährlichen Radikalisierung und Polarisierung verbunden mit einer erschreckend hohen Gewaltakzeptanz gekommen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Streichung Z. 2-282 und Ersetzung des gesamten Antrags durch folgende Globalalternative:</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Präambel </h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bündnis 90/Die Grünen können auf eine lange Tradition im Einsatz für mehr Mitbestimmung zurückblicken.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir leben aktuell in einer Zeit des Umbruchs. Die jüngsten Wahlerfolge der AfD sind das traurige Ergebnis einer Entwicklung, die zu einer immer größer werdenden Distanz zwischen Bürgern und Politik führte. Diese Entwicklung ist demokratiegefährdend.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Diese Ereignisse und das Gewicht der Rechten in Ungarn, Frankreich und Polen, sowie der Wahlerfolg Donald Trumps in den USA zeigen deutlich, wohin die Reise gehen kann, wenn nicht die Ursachen analysiert und entschlossene Schritte gegen die Entwicklung unternommen werden.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bündnis 90/Die Grünen in Brandenburg werden sich mit aller Kraft Angriffen gegen unsere parlamentarische Demokratie, den demokratischen Rechtsstaat und unsere freie und offene Gesellschaft entgegenstellen. Wir wollen den Schulterschluss gegen Kräfte, die die Systemfrage stellen und die hart erkämpfte Demokratie insgesamt ablehnen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Aber auch bei grundsätzlicher Zustimmung zur Demokratie haben etliche Menschen die Auffassung, sie könnten ohnehin keinen Einfluss auf Regierungs­­handeln nehmen. Sie halten es für sinnlos, sich politisch zu engagieren oder sie haben bei der Bewältigung ihres Alltags mit Beruf und Familie tatsächlich oder vermeintlich zu wenig freie zeitliche Ressourcen, sich einzumischen.<br>Eine lebendige Demokratie lebt jedoch vom Mitmachen, vom Einmischen. Deswegen wollen wir bestehende Hindernisse bei der Wahrnehmung demo­kratischer Teilhabe beseitigen oder ggf. abmildern.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Keinesfalls werden wir den derzeit sehr aktiven rechtspopulistischen Kräften in die Falle laufen, die bestrebt sind, die repräsentative Demokratie zu delegi­timieren und sich mit populären Aufregern als Vorkämpfer der direkten Demokratie aufzuspielen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Diesen Kräften geht es nicht um die Stärkung von politischer Teilhabe der Bevölkerung und das Gemeinwohl, sondern um das Unterlaufen regelgerecht zustande gekommener Mehrheits­entscheidungen durch Einsatz von Instru­men­ten der direkten Demokratie und damit um einen demokratisch nicht legitimierten Machtzuwachs auf der Grundlage eines selbst definierten „Volkswillens“, der weder hinterfragt, noch argumentativ angegriffen werden kann.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir müssen zur Stärkung der repräsentativen Demokratie ihre Schwachstel­len erkennen und beheben, denn zweifellos ist der Vertrauensverlust eines hörbaren Teils der Bevölkerung in Parteien, Politik und Demokratie einer Kombination aus strukturellen Schwachstellen und individuellem Fehlver­halten geschuldet.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Parlamentarismus und Direkte Demokratie können sich gut gegenseitig ergänzen. Direkte Demokratie ist aber nicht das universelle Allheilmittel zur Behebung von Schwachstellen und Verbesserung der Akzeptanz unserer Demokratie. Die These ist wenig überzeugend, dass mehr Entscheidungsspiel­räume bei der Ausübung von Plebisziten die Beteiligung an Wahlen und Abstimmungen steigern würden, wenn schon die bestehenden Möglichkeiten der unmittelbaren Einflussnahme heute nur von einer Minderheit der Bevölkerung genutzt werden.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die Werkzeuge der direkten Demokratie bergen aufgrund der erfahrungsge­mäß geringen Wahlbeteiligung die Gefahr in sich, dass das Gemeinwohlinter­esse von lautstark vorgetragenen Partikular­interessen verdrängt wird. Es besteht hierdurch die Gefahr, dass das Demokratieprinzip durchbrochen wird.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Deswegen ist es wichtig, bei Veränderungen umsichtig vorzugehen. Die Wahrung verfassungsmäßiger Grund- und Freiheitsrechte, sowie das Demokratieprinzip sind für uns nicht verhandelbar und damit auch für Plebiszite nicht zugänglich.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">A. Repräsentative Demokratie weiter entwickeln – </h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die parlamentarische Demokratie ist der Regelfall und sie soll es auch bleiben. Trotz aller Unkenrufe funktioniert die repräsentative Demokratie in Deutsch­land sehr gut. Das bedeutet allerdings nicht, dass keine Verbes­serungen mehr möglich sind.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Parteien haben an Vertrauen eingebüßt und verloren damit auch ihren Anspruch, den politischen Willen breiter Teile der Bevölkerung zu bündeln.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir wollen wieder die Lust wecken, sich aktiv einzubringen und dafür das Verhältnis zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf eine neue Basis stellen, die auf Dialog und gegenseitiger Wertschätzung beruht.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Parteienfinanzierung offenlegen</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Zu einem bedeutenden Teil trugen Parteispendenskandale, Gewinn bringende Einflussnahmen von wirtschaftlichen Lobbygruppen auf Parlaments­entschei­dungen und geheim gehaltene Interessenkollisionen zu dem schlechten Ruf bei, den Parteien und Politik heutzutage in weiten Teilen der Bevölkerung haben. Politik geriet in der öffentlichen Meinung in den unangenehmen Geruch, käuflich zu sein.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Es gilt, den Ruf der Parteien und der Politik wiederherzustellen. Nur die umfassende Wahrung von Transparenz, Rechtstreue und Integrität im Umgang mit den Parteifi­nan­zen kann das Ansehen der Parteien wiederher­stellen. Der Umgang mit Parteifinanzen muss über den Geruch der Käuflichkeit erhaben sein.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Repräsentanz von Frauen erhöhen</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">In den Parlamenten sind Frauen immer noch unterrepräsentiert. Auf der kommunalen Ebene beträgt der Frauenanteil nur 25 Prozent. Bündnis 90/Die Grünen hat schon seit langem eine Mindestquotierung für Listen. Frankreich hat sogar ein Paritätsgesetz erlassen, das sicherstellt, dass bei Wahlen die Hälfte der Kandidierenden Frauen sind. Wir wollen ein Paritätsgesetz auch für Brandenburg und unterstützen entsprechende Initiativen auf Bundesebene.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Personelle Zusammensetzung der Parlamente</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Doppelmandate, also das Wahrnehmen von Mandaten in mehreren Parla­menten auf Landes-, Bundes- oder Europaebene, lehnen wir ab, weil die zeitliche Belastung einer ernsthaften Parlamentsarbeit die sachgerechte und zeitgleiche Wahrnehmung mehrerer Mandate nicht erlaubt.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Ebenso lehnen wir die zeitliche Wahrnehmung von Regierungsämtern und Mandaten ab, um dem Grundsatz der Gewaltenteilung Rechnung zu tragen. Um dieses Trennungsgebot auch durchsetzbar zu gestalten, wollen wir eine ge­setz­liche Unvereinbarkeitsregel einführen, welche die Ernennung von Abge­ordneten zu Ministerämtern unterbindet.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Kritisch sehen wir zudem die zeitgleiche Ausübung eines Mandates mit Funk­tionen in Wirtschaft, Verbänden und Vereinen, weil hierdurch mehr oder weni­ger verdeckte Interessenkollisionen zu besorgen sind. Dieses Problemfeld ist erheblich schwerer lösbar, weil man einem Abgeordneten kaum ein ehrenamtliches Engagement untersagen kann. Wir wollen eine Diskussion, wie diesen Unver­einbarkeiten, z.B. durch Schärfung der Regeln im Umgang mit Befangen­heit, Rechnung getragen werden kann werden kann.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Partizipative Gesetzgebungsverfahren</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Viele Themen werden in der Gesellschaft breit diskutiert. Das sollte sich das Parlament durch partizipative Gesetzgebungsverfahren zu Nutze machen. Wir wollen dabei die Erfahrungen aus Baden-Württemberg mit der „Politik des Gehörtwerdens“ aufgreifen. So sollen auch Bürger*innen Gesetze im Zuge der ohnehin stattfindenden Verbändeanhörung Gesetzesvorschläge kommen­tieren können. Darüber hinaus helfen in bestimmten Fällen Dialogforen oder über Losverfahren zusammengestellte Bürgerver­samm­lungen konfliktträch­tige Vorhaben zu entschärfen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Dies muss in eine Gesamtstrategie eingebettet werden, die Anregungen der Bürger mit bestehenden Beteiligungsinstrumenten verzahnt, die nötigen Kom­petenzen in der Verwaltung aufbaut und den gesamten Ablauf transparent auf einem Beteiligungsportal zusammenführt.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Parlamentsdebatten erlebbarer machen</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir wollen Parlamentsdebatten aktueller und lebhafter gestalten. Der rituelle Charakter der Fragestunden mit vorgefertigten Fragen und Antworten muss durch freie Fragemöglichkeiten und offene Antwort- und Debattenrunden auf Antrag auch direkt an die Ministerpräsidentin bzw. den Ministerpräsidenten ergänzt werden.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Aktuelles Stunden müssen einen aktuellen Bezug haben und auch in Aus­schuss­wochen ermöglicht werden. Regierungserklärungen müssen auch von der Opposition eingefordert werden können.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die meisten der genannten Punkte treffen ebenso auf die kommunale Ebene zu. Einige speziell kommunale Fragen, müssen jedoch gesondert betrachtet werden.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Anliegen von Dörfern und Ortsteilen</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Gemeindegebietsreformen und -fusionen haben vielerorts nicht nur effizien­tere Gemeinden geschaffen, sondern auch dazu geführt, dass die Anlie­gen von Dörfern und Ortsteilen in den übergeordneten Gemeinde-Parlamenten und auch im Landtag immer schwerer Gehör finden. Im Sinne der Subsidiarität wollen wir weitere Wege suchen, die Ortsteile und Dörfer in ihrer politischen Sichtbarkeit zu stärken. Dazu gehört v.a. die Stärkung von Ortsvor­steher*innen, Ortsbeiräten und der Möglichkeiten von Ortsteilbudgets die Sicherstellung der Repräsentanz der Ortsteile in der Gemeindever­tretung, sowie die Etablierung eines jährlichen Parlaments der Dörfer.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Einwohnerantrag</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Zurzeit muss ein Einwohnerantrag von mindestens 5% der Wahlberechtigten unterzeichnet sein. Wir rufen die Gemeinden dazu auf von der Möglichkeit Gebrauch zu machen diese Hürde zu senken, wenn sie dazu führt, dass gar keine Einwohneranträge gestellt werden.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Einwohneranträge sind auch auf Orts- und Stadtteilebene zuzulassen, wenn das Begehren sich lediglich auf diese bezieht.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Einwohnerversammlung</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die Kommunalverfassung stellt es den Kommunen frei, unter welchen Bedin­gun­gen es zu einer Einwohnerversammlung kommt. 5% der Einwohner*innen sollten aber in jedem Fall eine solche einfordern können, wie es in der alten Kommunalverfassung noch zugesichert wurde.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Insbesondere Kinder und Jugendliche müssen mit altersgerechten Angeboten eingebunden werden, wenn sie betroffen sind. Nach dem Vorbild Schleswig-Holsteins muss eine verpflichtende Beteiligung von Jugendlichen an sie betreffenden Planungsprozessen in die Kommunalverfassung aufgenommen werden. Wie die konkrete Beteiligung vor Ort aussehen soll (Kinder- und Jugendparlamente, Kinder- und Jugendforen oder projektbezogene Beteiligungsformen), wird den Kommunen überlassen. Dabei sollten die Qualitätsstandards zum Tragen kommen, die die Bundesarbeitsgemeinschaft Kommunale Kinderinteressenvertretungen entwickelt hat. Zur vollständigen Umsetzung der UN-Kinderrechts-Konvention sollten neben Kinderinteres­senver­tretungen auch Kinderbeauftragte, Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche und unabhängige Ombudsstellen in den Kommunen eingerichtet werden.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Direktwahl von Beiräten ermöglichen</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die Kommunalverfassung schreibt bisher vor, dass Beiräte zur Vertretung bestimmter Interessengruppen, durch die Gemeindevertretung selbst gewählt bzw. benannt werden müssen. Wir wollen ermöglichen, dass diese Beiräte auch direkt gewählt werden können, wie das in Gemeinden wie Falkensee oder Dallgow-Döberitz bereits durchgeführt wurde.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir sind uns dabei der Gefahr bewusst, dass eine zu geringe Wahlbeteiligung bei der Direktwahl, wie in München geschehen, Möglichkeiten zur Unterwan­derung und Übernahme der Gremien durch extremistische Gruppierungen schafft. Diese würden die politischen Möglichkeiten der Beiräte durch mangel­nde Akzeptanz deutlich einschränken. Deswegen ist eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Festsetzung einer Mindest-Wahlbeteiligung bei der Wahl dieser Gremien zwingend erforderlich.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bürger*innenhaushalte</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Einige Gemeinden in Brandenburg, sowohl kleinere wie Borkheide als auch größere wie Potsdam, haben einen Bürgerhaushalt eingeführt. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass dieses Instrument in immer mehr Gemeinden zur Anwendung kommt.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Übertragung von Sitzungen per Livestream</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Potsdam und Bernau übertragen die Sitzungen ihrer Stadtverordnetenver­samm­lungen per Livestream im Internet. Hierdurch wird eine niedrigschwel­lige Teilhabe der Bürger an den Entscheidungsprozessen in der Stadt ermög­licht. Die Kosten belaufen sich in Bernau auf ca. 18.000,00 € p.a. und erschei­nen damit vertretbar. Wir möchten weitere Kommunen ermuntern, diesen Beispielen zu folgen und so daran zu arbeiten, die Kluft zwischen Politik und Bürgerschaft zu verringern.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">B.Die Vorteile der Direkten Demokratie nutzen </h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Das Volk übt seine Souveränität in Wahlen und in Abstimmungen aus. Auch wenn das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren der Regelfall bleiben wird, so hat ein durch Volksabstimmung oder Bürgerentscheid zustande gekommenes Gesetz oder Anliegen die gleiche Rechtsbindung.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Von oben angesetzte Volksentscheide lehnen wir dabei grundsätzlich mit Ausnahme der obligatorischen Volksabstimmung ab. Direkte Demokratie soll ein Instrument für die Bevölkerung sein, und nicht als Feigenblatt für politische Verantwortungslosigkeit gewählter Vertreter*innen dienen.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Obligatorische Volksabstimmung</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg fordert, dass für Privatisierungen von Landeseigentum mit landesweiter Bedeutung obligatorische Volksabstim­mun­gen abgehalten werden, wenn sie nicht mindestens mit einer Zwei-Drittel-Mehr­­heit im Landtag beschlossen wurden. Ausgeschlossen sind dabei Privati­sierungen, die aus Entscheidungen höherer Ebenen resultieren.<br>Die teuren Folgewirkungen früherer Privatisierungen öffentlichen Vermögens zur wenig nachhaltigen Deckung kurzfristiger Haushaltslücken zeigen die Notwendigkeit zusätzlicher Instrumente auf, um die durchaus bestehenden Anreize zum Ausverkauf öffentlicher Infrastruktur zu reduzieren.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Obligatorische Prüfung durch Verfassungsgericht</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die erforderliche Prüfung erfolgreicher Volksinitiativen auf verfassungsrecht­liche Zulässigkeit soll zukünftig obligatorisch beim Landesverfassungsgericht und nicht mehr beim Hauptausschuss des Landtages liegen. Es handelt sich hierbei um eine juristische und nicht um eine politische Entscheidung. Deswegen ist die bisher praktizierte Regelung, die Entscheidung über die Zulässigkeit einer Volksinitiative dem politischen Raum zu übertragen, system­­widrig. Es kann dort zu Interessenskonflikten kommen, die nur durch Übertragung der Entscheidung auf eine neutrale und nur dem Gesetz verpflichtete Instanz zu vermei­den sind.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Abstimmungen und Wahlen zusammenlegen</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Sollte innerhalb von sechs Monaten nach einem erfolgreichen Volksbegehren eine brandenburgweite Wahl stattfinden, sind diese Wahl und der Volksent­scheid zusammen zu legen.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Kostenerstattung</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Für Volksbegehren soll es im Anschluss eine Erstattung für nachgewiesene Kosten von 0,25 € je gültiger Eintragung, maximal jedoch von 30.000 € durch das Land geben. Volksentscheidskampagnen sollen im Anschluss ebenfalls 0,25€ je gültiger Ja-Stimme, maximal jedoch 125.000 € erhalten.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Durchführung von Bürgerbegehren </h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die Gemeinden und Städte sind die politischen Einheiten, mit denen sich die Bürgerinnen und Bürger am stärksten verbunden fühlen. Gerade hier ist es wichtig, die Menschen so weit wie möglich an den politischen Prozessen vor Ort teilhaben lassen. Die bestehenden Regelungen der Kommunalverfassung für die Durch­führung von Bürgerbe­geh­ren haben sich weitgehend bewährt. Verbesserungs­bedarf sehen wir an zwei Stellen.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Zulässigkeitsprüfung durch die Kommunalaufsicht</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bisher prüft die betroffene Kommunalvertretung, ob ein Bürgerbegehren zulässig ist. Es handelt sich hierbei um eine juristische und nicht um eine politische Entscheidung. Deswegen ist die bisher praktizierte Regelung, die Entscheidung über die Zulässigkeit eines Begehrens dem politischen Raum zu übertragen, systemwidrig. Es kann dort zu Interessenskonflikten kommen. Deswegen soll stattdessen zukünftig die Kommunalaufsicht über die Zulässigkeit des Begehrens befinden.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bevor es zu einem Bürgerentscheid kommt, soll ein erfolg­reiches Bürgerbe­geh­ren mit der betroffenen Kommunalvertretung einen Kompromiss aus­handeln können. Bisher verhindert ein Zwang zur unverän­derten Übernahme solche Kompromisse.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Kostenschätzung</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Statt dem bisher geforderten Kostendeckungsvorschlag sollen die Antrag­steller*innen lediglich die finanziellen Auswirkungen benennen müssen, wie es in Berlin bereits gelebte Praxis ist.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Information und Transparenz – die Qualität der Debatte erhöhen </h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Alle Formen der Demokratischen Teilhabe beruhen auf einer gemeinsamen Grundvoraussetzung: dass mündige Bürgerinnen und Bürger informiert dis­kutieren und entscheiden können. Wir wollen eine Debattenkultur, die auf der Basis von Fakten und gegenseitigem Respekt zu einem echten Austausch von Argumenten führt.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Eindruck von Mauschelei und zurückgehaltenen Informationen gefährdet diese Debattenkultur, vereinfacht populistische Meinungsmache und verhin­dert eine umfassende Willensbildung. Wir stehen daher ein für Transpa­renz, politische Bildung und einen fairen Umgang miteinander.</p><h2 class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Selbstverpflichtung zum fairen Wahlkampf</h2><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Bündnis 90/Die Grünen haben zum Bundestagswahlkampf eine Selbstver­pflichtung beschlossen, die zu einem fairen Wahlkampf beitragen soll. Darin verpflichten wir uns immer deutlich zu machen, wer die/der Absender*in einer Nachricht ist, auf Social Bots zu verzichten, die Wahlkampffinanzen transparent dazustellen, den Wahlkampf auf Grundlage von Fakten zu führen und auf Big Data bei der Identifizierung von Zielgruppen wie im US-Wahlkampf zu verzichten.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Alle Parteien sind aufgerufen, diese Selbstverpflichtung selbst einzugehen, sie weiter zu entwickeln und sie zu verbreiten.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 25 Mar 2017 10:00:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä9 zu L2: Gute Bildung für jedes Kind von Anfang an: 200 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr in Kitaqualität und in Beitragsfreiheit investieren!</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Gute_Bildung_fuer_jedes_Kind_von_Anfang_an_200_Millionen_Euro_zusaetzli-43450/4361</link>
                        <author>Annalena Baerbock (Potsdam KV)</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Gute_Bildung_fuer_jedes_Kind_von_Anfang_an_200_Millionen_Euro_zusaetzli-43450/4361</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 41 bis 43 einfügen:</h4><div><p>Wohnort höchst unterschiedliche Sätze bezahlen, ist weder transparent noch gerecht.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> Während es in einigen Kommunen bereits keine Gebühren mehr für Geringverdiener und eine deutlich höhere Belastung gerade für Spitzenverdiener gibt, fehlt eine solche soziale Differenzierung an anderen Orten.</ins> Im Nachbarland Berlin fallen zudem ab 2018 gar keine Beiträge für Kita-, Tagespflege oder Hortbetreuung mehr an. Zurzeit zahlen Eltern in Brandenburg </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 46 bis 49:</h4><div><p>unterschätzende finanzielle Belastung dar. Gebührenfreiheit in Kitas ist nicht nur sozial gerecht, sondern fördert vor allem junge Familien. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Dafür</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir</ins> wollen <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wir ab 2020 neunzig Millionen Euro jährlich zur Verfügung stellen und</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">daher</ins> Kitas in Brandenburg beitragsfrei machen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Dazu fordern wir einen landesweiten Stufenplan zum Abbau der Kitagebühren inklusive der kompletten Beitragsfreiheit für geringe und mittlere Einkommen sowie für Geschwisterkinder</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Kitagebühren treffen vor allem Familien mit kleineren und mittleren Einkommen sowie mit mehreren Kindern. Daher sollten wir diese auch zuallererst beitragsfrei stellen. Sofern die bereit gestellten finanziellen Mittel es erlauben, sollten auch die anderen Einkommen schnellst möglich folgen. Aber nicht auf Kosten des Betreuungsschlüssels. Denn ein schlechter Betreuungsschlüssel trifft vor allem Kinder mit besonderem Förderungsbedarf am Härtesten. Enstrechend würde auch die ursprünglich im Antrag vorgesehene hälftige Aufteilung des Geldes - mit einem nach wie vor nicht optimalen Schlüssel - nicht die sozial beste Variante sein. Da vor allem die schwächsten Kinder davon betroffen wären.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 25 Mar 2017 01:45:25 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä10 zu L2: Gute Bildung für jedes Kind von Anfang an: 200 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr in Kitaqualität und in Beitragsfreiheit investieren!</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Gute_Bildung_fuer_jedes_Kind_von_Anfang_an_200_Millionen_Euro_zusaetzli-43450/4360</link>
                        <author>Annalena Baerbock (Potsdam KV)</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Gute_Bildung_fuer_jedes_Kind_von_Anfang_an_200_Millionen_Euro_zusaetzli-43450/4360</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">In Zeile 37 einfügen:</h4><div><p><strong>Auch Kita-Bildung <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">schrittweise </ins>beitragsfrei machen!</strong></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wenn wir beim Betreuungsschlüssel richtig was tun wollen, dann können wir nicht mit einem Schlag die Kitagebühren für alle sofort abschaffen. Oder wir müssen bei der Qualität Federn lassen.</p>
<p>Analog zum Stufenplan beim Betreuungschlüssel ist daher auch hier ein schrittweises Vorgehen nötig.</p>
<p>Dieser ÄA ist anlog mit dem folgenden zu behandeln.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 25 Mar 2017 01:11:59 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä11 zu L2: Gute Bildung für jedes Kind von Anfang an: 200 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr in Kitaqualität und in Beitragsfreiheit investieren!</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Gute_Bildung_fuer_jedes_Kind_von_Anfang_an_200_Millionen_Euro_zusaetzli-43450/4359</link>
                        <author>Annalena Baerbock (Potsdam KV)</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Gute_Bildung_fuer_jedes_Kind_von_Anfang_an_200_Millionen_Euro_zusaetzli-43450/4359</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 22 bis 27:</h4><div><p>Sechsjährige immer noch viel zu hoch, zumal Urlaub, Krankheit oder Abwesenheiten wegen Fortbildungen nicht eingerechnet sind<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">. Unter einer fehlenden individuellen Betreuung leiden vor allem Kinder mit besonderen Herausforderungen. Ab 2020 wollen wir hier 90 Millionen Euro jährlich zusätzlich investieren und die Betreuungsschlüssel weiter auf 1:4 für Unterdreijährige (ca. 40 Millionen Euro) und 1:9 für Drei bis Sechsjährige (ca. 50 Millionen Euro) verbessern.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und sie sich nur auf die Kernzeiten und nicht die tatsächlichen Betreuungszeiten beziehen. Unter einer fehlenden individuellen Betreuung leiden vor allem Kinder mit besonderen Herausforderungen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Wenn wir Betreuungsschlüssel und Beitragsfreiheit nicht gegeneinander ausspielen wollen (wie im Intro beschrieben), dann sollten wir nicht bei der Qualität nur den halben Schritt gehen, bei der Beitragsfreiheit aber den ganzen - was passiert wenn wir die Bundesmittel halbe - halbe verteilen und dann auch noch einen Zwischenschlüssel von 1:4 und 1:9 reinschreiben. Zudem würde eine alleinige Nennung der Bundesmittel an dieser Stelle, das Land aus der Verantwortung nehmen. Da die korrekte Zahl ohnehin nicht genau von uns ermittelt werden kann, wenn man die Fehlzeiten wie Urlaub etc. mit einrechnet, um auf die wirkliche Fachkraft-Kind-Relation zu kommen, sollten aus meiner Sicht hier gar keine konkreten Zahlen genannt werden, zumal wir ja im Intro die 200 Mio nennen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 25 Mar 2017 01:02:29 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä12 zu L2: Gute Bildung für jedes Kind von Anfang an: 200 Millionen Euro zusätzlich pro Jahr in Kitaqualität und in Beitragsfreiheit investieren!</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Gute_Bildung_fuer_jedes_Kind_von_Anfang_an_200_Millionen_Euro_zusaetzli-43450/4358</link>
                        <author>Annalena Baerbock (Potsdam KV)</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Gute_Bildung_fuer_jedes_Kind_von_Anfang_an_200_Millionen_Euro_zusaetzli-43450/4358</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 2 bis 5:</h4><div><p>neuen Länderfinanzausgleich erhält, 200 Millionen Euro in die frühe Bildung investieren, und zwar <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">sowohl</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">insbesondere</ins> in die Weiterentwicklung der Qualität als auch in die Beitragsfreiheit<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Zugleich muss die rot-rote Landesregierung hierfür weitere Mittel bereit stellen</ins>. Denn Bildung ist Staatsauftrag<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und Brandenburg belegt bei den Ausgaben für öffentliche Kindertageseinrichtungen je Kind im Ländervergleich nach wie vor einen Schlussplatz</ins>. Gute Bildung, Betreuung und Erziehung eines Kindes von Anfang an ist der Schlüssel für mehr soziale </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Mit den Geldern vom Bund dürfen wir die Landesregierung nicht aus ihrer Verantwortung entlassen.</p>
<p>Wir sollten zudem gleich zu Beginn deutlich machen, dass wir das meiste Geld für die Qualität brauchen werden. Denn sonst droht genau das, was im Satz danach als nicht erstrebenswert beschrieben wird: Beitragsfreiheit gegen Qualität auszuspielen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 24 Mar 2017 23:56:22 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä36 zu L1: Demokratie verteidigen und weiter entwickeln</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Demokratie_verteidigen_und_weiter_entwickeln-35113/4357</link>
                        <author>Grüne Jugend Brandenburg (dort beschlossen am: 21.03.2017)</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Demokratie_verteidigen_und_weiter_entwickeln-35113/4357</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 75 bis 76 einfügen:</h4><div><p>das Wahrnehmen von Mandaten in mehreren Parlamenten auf Landes-, Bundes- oder Europaebene, lehnen wir ab<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> , weil die zeitliche Belastung einer ernsthaften Parlamentsarbeit die sachgerechte Wahrnehmung mehrerer Mandate nicht erlaubt.<br>Ebenso lehnen wir die zeitliche Wahrnehmung von Regierungsämtern und Mandaten ab, um dem Grundsatz der Gewaltenteilung Rechnung zu tragen. Um dieses Trennungsgebot auch durchsetzbar zu gestalten, wollen wir eine gesetzliche Unvereinbarkeitsregel einführen, welche die Ernennung von Abgeordneten zu Ministerämtern unterbindet</ins>.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Es braucht klarere Regeln, um Interessenkonflikte zwischen Regierungsämtern und Mandaten zu begrenzen. Die Grüne Jugend folgt dabei der Argumentation von Thomas Dyhr. Aber ein Mandat sollte auch keine Einschränkung sein sich in die Gesellschaft einzubringen. Daher ist es wichtig, dass Abgeordnete auch Teil der lebendigen Zivilgesellschaft sein können, dass sie in Vereinen und Verbänden mitwirken. Auch können Abgeordnete nicht pauschal vom Wirtschaftsleben ausgeschlossen werden, seien es die eigene Selbstständigkeit oder die Mitgliedschaft in Aufsichtsräten kommunaler Unternehmen. Insbesondere letztere sind ein wichtiger Beitrag zu einer solidarischeren Form des Wirtschaftens.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 24 Mar 2017 23:07:54 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä37 zu L1: Demokratie verteidigen und weiter entwickeln</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Demokratie_verteidigen_und_weiter_entwickeln-35113/4356</link>
                        <author>Grüne Jugend Brandenburg (dort beschlossen am: 21.03.2017)</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Demokratie_verteidigen_und_weiter_entwickeln-35113/4356</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 181 bis 184 löschen:</h4><div><p>Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg fordert, dass für bestimmte Fragen ein Volksentscheid zwingend vorgeschrieben ist. Dies soll <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">generell für Verfassungsänderungen gelten. Weiterhin soll das </del>für Privatisierungen von Landeseigentum mit landesweiter Bedeutung gelten, die nicht mindestens mit einer </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Die Verfassung ist die Grundlage für Minderheiten- und Grundrechten. Diese bedürfen dem besonderen Schutz. Prinzipiell ist es natürlich sinnvoll, wenn auch über Änderungen an diesem Pfeiler unseres Landes abgestimmt wird. Aber problematisch ist es, wenn Änderungen vorgenommen werden, um bestimmte Gruppen dezidiert unter ihren Schutz zu stellen. Über die Rechte dieser Minderheiten wird dann von der Mehrheit abgestimmt, was dem Grundgedanken des Minderheitenschutzes widerspricht.</p>
<p>Andererseits benötigt die Verfassung immer wieder Anpassungen an neue Entwicklungen. Diese sind auch momentan schon mit hohen gesetzgeberischen Hürden verbunden. Wenn zu der benötigten parlamentarischen 2/3 Mehrheit dann noch ein Zustimmungsquorum von 30 % bei obligatorischen Volksabstimmungen kommt, sind Änderungen praktisch nur noch zu Wahlterminen möglich. Und selbst diese sind bei den durchgehend geringen Wahlbeteiligungen in Brandenburg von 47,9% (Landtagswahl 2014) oder gar nur 29,9 % (Europawahl 2009) nicht sicher. Dies könnte letztendlich zu einer Unfähigkeit der Herbeiführung von Verfassungsänderungen trotz politischem und gesellschaftlichem Konsens führen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 24 Mar 2017 23:05:37 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu V3: Präventive grüne Drogenpolitik statt repressiver Brandenburger Drogensumpf</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4354</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 24.03.2017)</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Praeventive_gruene_Drogenpolitik_statt_repressiver_Brandenburger_Drogens-36913/4354</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 90 bis 91:</h4><div><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir wollen uns daher für die uneingeschränkte Zulassung von illegalisierten Substanzen in kontrollierter Forschung stark machen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Wir wollen uns daher für eine Forschung starkmachen, die unter kontrollierten Bedingungen stofflich uneingeschränkt forschen darf.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 24 Mar 2017 18:58:27 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu V1: Das Denkmal „Ehemalige Heeresversuchsstelle Kummersdorf-Gut“ erhalten und entsprechend seiner geschichtlichen Bedeutung entwickeln!</title>
                        <link>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Das_Denkmal_Ehemalige_Heeresversuchsstelle_Kummersdorf-Gut_erhalten_-52244/4353</link>
                        <author>Landesvorstand (dort beschlossen am: 24.03.2017)</author>
                        <guid>https://lpr2017brandenburg.antragsgruen.de/lpr2017brandenburg/Das_Denkmal_Ehemalige_Heeresversuchsstelle_Kummersdorf-Gut_erhalten_-52244/4353</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_922_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 9 bis 10 einfügen:</h4><div><ol start="4"><li value="4"><p>Präsentation und Entwicklung des Geländes unter Beachtung von Natur– und Denkmalschutz zu erstellen.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br>5. zur Finanzierung geeignete Partner zu finden, wie beispielsweise die Bundesrepublik Deutschland als Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches. Die Haushaltsmittel für andere kulturelle Projekte in Brandenburg dürfen durch dieses Vorhaben nicht gefährdet werden.</ins></p></li></ol></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 24 Mar 2017 18:56:11 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>